Benediktiner Erzabtei des Hl. Adalbert und der Hl. Margarethe

Herzlich willkommen an den Seiten von Brevnover Kloster, dem ältesten Männerkloster in Tschechien.

Das Stift Břevnov ist ein Kloster des Benediktinerordens. Die Benediktinermönche befolgen die Benediktsregel, eine „Verfassung“ ihrer Gemeinschaft, die der hl. Benedikt aus Nursia (Norcia in Umbrien) für sie im sechsten Jahrhundert niederschrieb.
Die Benediktinermönche sind nach der Benediktsregel Christen, die gemeinsam in einer Kommunität beten und arbeiten. Die Mönche kennen sowohl das persönliche Gebet (und zwar besonders die lectio divina – die kontemplative Lesung der Bibel) als auch den öffentlichen, liturgischen Gottesdienst (das sog. opus dei – Werk Gottes: Die Eucharistie und das divinum officium – das Stundengebet im Mönchs-Chor).
In einer gewissen Art und Weise wird auch die Arbeit der Mönche zum Gebet. Es handelt sich dabei um Handarbeit, Seelsorge, Bildung, Wissenschaft, so, wie es die Ortsverhältnisse und Ausbildung der Mitbrüder erlauben.
Die Benediktinermönche legen vier Gelübde ab: Armut, Keuschheit (in der benediktinischen Tradition werden sie gemeinsam als klösterlicher Lebenswandel oder Sittenbekehrung bezeichnet), Gehorsam und Stabilität (Beständigkeit – lebenslanges Ausharren in jeweiliger Klostergemeinschaft).
Die Lebensweise dieses Ordens wird durch die Devise „Bete und arbeite“ zum Ausdruck gebracht.
Im Kloster betet und arbeitet die Mönchsgemeinschaft wieder. Ihre Lage in der Großstadt und die reiche Tradition bringen viele Aufgaben mit sich.

Die Mönchspriester betreuen die Pfarrgemeinde von Břevnov und die Walfahrtskirche Unserer Lieben Frau vom Siege am Weißen Berg.
Seit 1998 gibt die Erzabtei die Reihe "Pietas Benedictina" heraus. Sie vermittelt den heutigen tschechischen Lesern durch Übersetzungen ins Tschechische Quellen der monastischen Tradition von der Antike und bis zum Mittelalter und weitere wichtige Werke der frühchristlichen Spiritualität.

Im Areal des Klosters betreibt das Kloster das Hotel und das Gaststätte. Die Säle der Prälatur werden vermietet zur Veranstalltungen der gesellschaftlichen und kulturelen Aktionen.

Die Baumaßnahmen und die Renovierungsarbeiten gehen Schritt für Schritt weiter. Am Anfang des 21. Jahrhunderts weiß sich das Kloster und seine Mönchsgemeinschaft wieder im Leben des Prager Stadtviertels Břevnov beheimatet.